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KAEP-Modul · Kernkompetenz

Evakuierungskonzept für Kliniken

Räumung in Phasen mit Patiententransport, Sammelplatz-Logistik und sicheren Refugien — abgestimmt auf den Klinik-Alltag.

Fachkoordinator Evakuierung
DGUV + MVStättVO konform
Mit Übungs-Konzept

Drei Phasen — eine Logik

Ein gutes Klinik-Evakuierungskonzept folgt einer klaren Eskalations- Logik. Phase 1 verschiebt Patienten horizontal in den Nachbar-Brandabschnitt. Phase 2 räumt eine ganze Etage in andere Geschosse. Phase 3 evakuiert ins Freie zu Sammelplätzen.

Vorteil dieser Logik: 90 % aller Schadensereignisse werden durch Phase 1 abgewickelt — schnell, ohne Gefährdung empfindlicher Patienten und mit minimalem Eingriff in den Klinikbetrieb. Phase 3 ist nur bei großflächigem Brand- oder Schadensereignis nötig.

Was die meisten Klinik-Konzepte vergessen

In der Beratungspraxis sehen wir wiederkehrend dieselben Lücken:

  • Sammelplätze nur für gehfähige Patienten — Liegende stehen im Regen.
  • Keine Reihenfolge-Logik bei Patiententransport (was zuerst, was zuletzt).
  • OP-Bereich nicht als sicheres Refugium ausgewiesen.
  • Räumungs-Hilfsmittel im Bestandsplan dokumentiert, aber tatsächlich nicht vor Ort.
  • Schnittstelle zur Feuerwehr unklar — wer führt ab Eintreffen?
  • Übungen werden gar nicht durchgeführt oder nur als Schreibtisch-Planspiel.

Wie wir vorgehen

Wir starten mit einer Begehung der relevanten Stationen und sprechen mit Pflegeleitung, Hauswirtschaft und Brandschutzbeauftragtem. Daraus entsteht ein realistisches, an Ihre Klinik angepasstes Konzept — nicht aus dem Lehrbuch.

Auf Wunsch begleiten wir auch die Räumungsübung nach Konzept-Implementierung und werten sie strukturiert aus. Daraus entsteht ein Lessons-Learned-Bericht, der direkt in die nächste Konzept-Aktualisierung einfließt.

Unsere Leistungen im Detail

Räumungs-Phasen-Modell

Drei-Stufen-Logik: zuerst horizontal in den Nachbar-Brandabschnitt, dann vertikal auf andere Ebene, im Notfall ins Freie. Jede Phase mit klarer Auslöse-Schwelle.

Patiententransport-Logistik

Reihenfolge nach Mobilitätsklassen: gehfähig zuerst, dann rollstuhlmobil, zuletzt liegende Patienten und intensiv-pflichtig. Mit Hilfsmittel-Inventar (Tragetücher, Patiententrolleys).

Sammelplatz-Konzept

Definition mehrerer Sammelplätze für unterschiedliche Patientengruppen (gehfähig vs. liegend), wettergeschützt, mit Sichtkontakt zur Klinik und Zufahrt für Rettungsdienst.

Sichere Bereiche & Wartepunkte

Innerhalb der Klinik definierte Refugien für nicht-evakuierbare Patienten (z. B. OP-laufend) — mit baulicher Brandschutz-Trennung und Notstrom.

Personalrollen im Räumungsfall

Stations-Räumungsleiter, Etagen-Koordinator, Klinikpforten-Lotse, OP-Koordinator. Klar zugewiesen mit Vertretung und schriftlichen Handlungs-Karten.

Schnittstelle zur Feuerwehr

Übergabe-Logik: ab welchem Punkt führt die Feuerwehr, ab welchem Punkt das Klinikpersonal. Mit Lageplan, Einsatzplan und Schlüssel-Depot.

Häufige Fragen: Evakuierungskonzept für Kliniken

Antworten zur Räumungslogik, Personalrollen und Hilfsmitteln.

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